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Kann man sich einem neuen Team anschließen, wenn man von zu Hause arbeitet?

May 21, 2021

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Andrei Călin Hybris Developer

Am Anfang: Ein bisschen skeptisch

Man muss nicht mehr erklären, wie sich die Welt im 2020 verändert hat. Oder? Ich habe also mein Bestes getan und versucht, mich mit der Arbeit von zu Hause (Homeoffice) anzupassen. Einige der Änderungen, welche das Homeoffice mitgebracht hat, waren natürlich leichter zu akzeptieren als andere, trotzdem geht das Leben weiter und so gab es keine andere Wahl, als uns an das „New Normal“ anzupassen.

Aber kann man sich vorstellen, wie das wäre, während der Pandemie den Job zu wechseln? Ich persönlich konnte es damals nicht. Ich konnte mir nicht vorstellen, Job Interviews online zu führen, unabhängig davon, ob es sich um Kennenlerngespräche, technische Tests oder Verhandlungen mit dem Ziel der endgültigen Entscheidung handelt. Ich konnte mir nicht vorstellen, eingestellt zu werden und mit der Arbeit an verschiedenen Aufgaben zu beginnen, zusammen mit Teamkollegen, die ich bis zu dem Zeitpunkt noch nicht persönlich getroffen haben. Wie könnte man das online machen?
Kann man sich einem neuen Team anschließen, wenn man von zu Hause arbeitet?

Wie es gelaufen ist: Eigentlich ist es gar nicht so schwer

Im Jahr 2020 gehörte ich also zu den Menschen, die ziemlich erstaunt darüber waren, dass jeder während der Pandemie den Job wechselte, und ich war mir sicher, dass ich nicht einer von ihnen sein würde. Aber wie es scheint, spielt das Schicksal gerne mit unserem Leben, und so kam es, dass ich genau dasselbe tat: Während der Pandemie in ein anderes Unternehmen zu wechseln. Genauer gesagt, am 15. Januar 2021. New year, new me, wie man so schön sagt.

Erstens, Gott sei Dank für Microsoft Teams, Skype, Zoom und all diese anderen Kommunikationstools. Ohne diese könnten wir nicht von zu Hause arbeiten. Diese Tools haben mir geholfen, mit meinen neuen Kollegen seit dem ersten Vorstellungsgespräch in Kontakt zu bleiben, noch bevor ich überhaupt ein Jobangebot erhalten hatte.
Selbst nach dem Onboarding und dem offiziellen Beitritt haben uns Videoanrufe geholfen, zumindest einen Teil der menschlichen Interaktion der Meetings, die wir früher hatten, zu bewahren. Auch wenn unsere Teamkollegen manchmal in einer „mehr-verpixelten“ Version dargestellt sind, mit ein wenig Latenz, können wir uns immer noch sehen und so nah wie möglich, während verschiedenen Treffen kommunizieren, wie wir es vor dieser Pandemie gemacht haben und wie wir es (hoffentlich) bald wieder machen können.


Zweitens hat mir der IT Support-Kollege geholfen, das Set-up zu Hause zu erledigen und dieses auch zu testen, während die neuen Kollegen sehr geduldig und verständnisvoll waren, wenn es kleine technische Probleme bei dem Starter-Set-up gab. So war ich in kürzester Zeit einsatzbereit. Das half mir noch schneller, Teil des Teams zu sein und aktiv mitzumachen.

Drittens und das Wichtigste sind die Menschen von hier, welche so nett, freundlich und akzeptierend sind. Die Leute hier tun ihr Bestes, um dich zu unterstützen, dass du dich in das Team integrierst, und können dafür sorgen, dass du dich ganz schnell wie zu Hause fühlst, was uns zu einer großen Familie macht. Von dem Small Talk, den wir vielleicht während der Meetings führen, über die Art und Weise, wie sie ihre Hilfe anbieten, bis hin zu den kleinen, sozial-distanzierten und seltenen Bürotreffen, die wir haben. Dank all dieser Sachen habe ich begonnen, eine Freundschaft mit den Leuten zu schließen, mit denen ich arbeite, und ich fühle mich hier wie zu Hause. Ich bin mir bewusst, dass diese Freundschaften auch dann bleiben, wenn wir uns öfter sehen können. Nebenbei hatte ich immer das Gefühl, dass nach der Pandemie meine Fähigkeit, mich sozial zu öffnen, beeinträchtigt sein würde (ich hoffe, dass ich nicht der Einzige bin), aber trotzdem bin ich der Meinung, dass in der Art, in welcher die Dinge hier laufen, mich wieder auf den richtigen Weg bringen.

Die jetzige Situation: Dankbar und begeistert

Alles läuft prima und bin echt glücklich mit der Entscheidung, die ich getroffen habe. Es stellt sich heraus, dass man tatsächlich einem neuen Team beitreten kann, während man von zu Hause aus arbeitet.
Ich fühle mich integriert, weil die Leute hier herzlich und akzeptierend sind und jeder sein Bestes getan hat, mir zu helfen, was mich wiederum dazu bringt, mein Bestes zu geben, um neue Mitglieder in unsere Teams zu integrieren.

Trotzdem hoffe ich, dass wir uns in der kommenden Zeit so oft wie möglich wieder sehen werden können.

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