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Meine Reise zum Entwickler

Jul 16, 2021

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Zsiga Daniel Junior Web Developer

The Drive


Wie wir wissen, bekommen wir nicht immer das, was wir wollen, wenn wir es wollen. Jeder hat sein eigenes Tempo und seinen eigenen Rhythmus, um bestimmte Dinge zu erreichen. Wichtig ist es, Geduld zu haben. Egal wie schwierig die Dinge erscheinen können, müssen wir uns daran erinnern, warum wir überhaupt angefangen haben. Das wiederhole ich ständig, wenn die Dinge herausfordernd werden.



Wie alles begann


Ich habe mit "average Jobs" angefangen, wie viele das nenne würden. Besser gesagt, für fast 4 Jahre lang, habe ich in einem Fast-Food-Restaurant und in einem Möbelhaus gearbeitet. Während meiner Zeit als Angestellter bei dem Möbelhaus gelang es mir, einen Freund von mir ebenfalls einzustellen, und ich ahnte nicht, wie viel Einfluss er auf meine berufliche Karriere haben würde. Er begann eine berufliche Umschulung, indem er Programmierkurse belegte. Ich konnte nichts anders tun, als ihn zu unterstützen, für seinen Mut und seine Entschlossenheit, endlich einen großen Schritt zu wagen, um sein Leben umzukrempeln. Gleichzeitig, inspirierte er mich auch dazu, diese neue Welt zu entdecken, die sich “IT” nennt.


Und so war es, indem ich in eine der großartigsten Universitäten auf diesem Planet, namens Internet, einstieg. Dort hatte ich die Chance, von den besten Lehrern wie Google und YouTube zu lernen. Auf YouTube habe ich alles gefunden, was man braucht, um ein Entwickler zu werden. Ich habe mit der Webentwicklung angefangen: HTML, CSS, JavaScript usw., besser gesagt, die Basis jeder Webseite. Tutorials halfen mir besser zu verstehen, was HTML eigentlich ist und was ich damit machen kann. So habe ich begonnen Codes zu schreiben und zu testen um diesen Prozess noch besser zu verstehen.



Die Ergebnisse wurden langsam erkennbar.


Nachdem ich HTML gelernt hatte, folgte CSS (Cascading Style Sheets). Wie der Name schon sagt, verwaltet es das Styling für Websites. Viel Zeit wurde von mir auf CSS verbracht, da ich im Stande sein wollte, so gut wie möglich eine Website nachzubauen. Drei Monaten später erstellte ich Webseiten wie niemals zuvor. An diesem Punkt begann ich mich ziemlich sicher zu fühlen, was genug für mich war, das nächste Thema anzugehen: JavaScript.


Ich erinnere mich noch, wie ich aus meinen ersten JavaScript-Tutorial etwas zu verstehen versuchte, da alles am Anfang so verwirrend war. Es war ein dreistündiges Video von FreeCodeCamp auf YouTube. Ich bin immer wieder auf dieses Video zurückgekommen, während der Zeit, in der ich programmieren lernte habe ich bemerkt, dass ich jedes Mal mehr verstehe. Es war wie eine ständige Kontrolle gegenüber meinen Fortschritt. Ich begann mit der Webentwicklung aus Spaß, aber nebenbei kam noch etwas anderes: das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Jedes Mal, wenn ich eine Lösung für ein Problem fand, das ich bei meinen persönlichen Projekten hatte, wurde mir klar, dass ich das Programmieren, das Lösen von Problemen wirklich mag.



Nächster Schritt: Sich auf einen Job bewerben!


Im November 2019, mit nur ein paar Projekten in meinem Portfolio, hatte ich die Chance eine IT-Karrieremesse zu besuchen, bei der ich viele Leute traf und mich bei vielen Unternehmen bewarb. Ein Ding, das mir bei der Karrieremesse auffiel war, dass niemand wirklich darüber gestört schien, wenn eine Person keine akademischee Studien in Bezug auf IT (einen Kurs oder ein Diplom) hatte. Obwohl ich keinen Job gelandet habe, hat mich das nur ermutigt, mein Studium bzw. Programmierung zu vertiefen und so habe ich angefangen, an mehr persönlichen Projekten zu arbeiten, die ich zu meinem Portfolio hinzugefügt habe. Insgesamt habe ich bis zu 5 Projekte erreicht, welche die Sachen abdecken, die ich gelernt habe, wie z.B. die Reaktionsfähigkeit von Webseiten auf API-Aufrufe, Projekte, die mit Vue.js, einem JavaScript-Framework, gemacht wurden und viele mehr.


Nachdem mein Portfolio reicher an Projekten war, fing ich an, mich links und rechts auf Jobs zu bewerben, und im Oktober 2020, Heureka! Ich fand ANT! Oder besser gesagt, ANT fand mich. Nach drei Vorstellungsgesprächen bekam ich schließlich meinen ersten Job als Entwickler. Als "Newbie" in diesem Bereich war ich, ehrlich zu sein, ziemlich nervös, aber die Leute, die ich bei ANT kennengelernt habe, waren einfach großartig und es macht rießen Spaß mit ihnen zu arbeiten. Die Atmosphäre war einfach entspannt, und man merkte von Anfang an, dass die Leute hier erstens Menschen sind, was eine Umgebung schafft der man vertrauen kann und in der man sich wohl fühlen kann. Acht Monate später, kann ich nur sagen, wie glücklich ich bin, hier zu sein. Meine Kollegen sind einfach toll, ich habe Freunde gefunden, Freunde die mir geholfen haben ein besserer Entwickler zu werden. Ich muss sagen, dass ich ihre volle Unterstützung habe, wenn ich lerne und versuche, mein Bestes zu geben, um mich zu verbessern und alle möglichen neuen Technologien auszuprobieren und damit zu experimentieren.


Rückblick

Wenn ich jetzt zurückblicke, muss ich gestehen, dass es nicht unbedingt einfach war, allein zu lernen um ein Entwickler zu werden. Wenn ich nur daran denke, dass ich nach einem langen Arbeitstag mindestens 2 bis 3 Stunden lang neue Dinge zu lernen hatte, wird mir klar, wie viel Selbstdisziplin, Hingabe und harte Arbeit man braucht. Nicht mehr die ewigen Fragen zu aufkommen zu lassen, wie "Kann ich das alles überhaupt lernen?", "Werde ich jemals gut genug damit sein?", "Gehe ich den richtigen Weg?". Fragen, auf die es nicht unbedingt eine Antwort gab. Fragen, wegen denen man sich manchmal unsicher fühlt. Aber die einzige Frage, die wirklich wichtig ist, ist die folgende: "Macht mir das Spaß?". Wenn die Antwort "Ja" lautet, dann ist man auf dem richtigen Weg, denn alles andere wird sich irgendwann ergeben.

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